Schlagwort-Archive: Lesung

Das U.S. Generalkonsulat Leipzig lädt ein

7. Juni 2012: Was ist mit den Amis los? Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben – Mit Dr. Christoph von Marschall
Christoph von Marschall ist seit 2005 als Auslandskorrespondent für den Tagesspiegel in Washington D.C. Er ist der bisher einzige deutsche Journalist, der mit US-Präsident Barack Obama ein persönliches Interview führen konnte. Für seine journalistische Arbeit hat er unter anderem den Deutsch-Amerikanischen Kommen-tarpreis des Auswärtigen Amts erhalten. 2007 wurde sein Buch Barack Obama: Der schwarze Kennedy veröffentlicht; eine Biographie über den 44. Präsidenten der USA. In seinem neuen Buch Was ist mit den Amis los? Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben erklärt von Marschall die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten.
Ort: Technische Universität Dresden, Gerberbau, Raum 37, Bergstrasse 53, 01062 Dresden
Zeit: 16:40-18:10
Der Eintritt ist frei.

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Die Deutsch-Französische Gesellschaft lädt ein

Die Deutsch-Französische Gesellschaft lädt ein zum 9. Festival „Nouveaux Auteurs“

Ganz besonders gespannt sein darf man auf den Abschluss des dreijährigen Kooperationsprojektes „Grenzgänge(r)/ OutrePasseurs“ mit der zweisprachigen Inszenierung „Chimären. Das Ballett der Versehrten – Chimères. La valse des écorchés“ von Patricia Dürr und Sylvain Levey. Das Thalia schreibt in seiner Ankündigung:
Das Spannende an dieser Inszenierung ist der Umgang mit der Zweisprachigkeit: auch ein nicht französisch sprechendes Publikum wird das Stück verstehen! Auf zwei Sprachen verteilte Dialoge, bei denen man den fehlenden Teil erschließt, Momente der Überlagerung der beiden Sprachen, aber auch die Übertitelung längerer Passagen sind fein mit einander verflochten. „

(Vorstellungen: Mittwoch, 9. Mai, 20 Uhr, Freitag, 11.05. 11 Uhr, Samstag, 12.05. 20 Uhr). Darüber hinaus finden zahlreiche Lesungen an unterschiedlichen Orten und mehrere Auftritte der französischen Band Slash Gordon statt. http://ow.ly/d/Bll

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Literarische Alphabete: Peter Gizzi am 14.3.

Literarische Alphabete: Peter Gizzi
am 14. März 2012:
Peter Gizzi (Holyoke, Massachusetts, USA), einer der bedeutendsten zeitgenössischen amerikanischen Dichter, liest aus seinem ersten auf Deutsch erschienenen Band mit dem Titel Totsein ist gut in Amerika (luxbooks, 2012) und spricht mit Patrick Beck über Dichtung und Wirklichkeit; Zweisprachige Veranstaltung in englisch und deutsch
– in Kooperation mit luxbooks, http://www.luxbooks.de/
Dresden: Stadtmuseum Dresden, Wilsdruffer Straße 2, 01067 Dresden; http://www.museen-dresden.de/index.php?lang=de&node=termine&resartium=events&tempus=month&locus=stadtmuseum&event=872&reference=872_1201203142000

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Mitch Walking Elk: Konzert, Lesung und Gespräch

Mitch Walking Elk: Konzert, Lesung und Gespräch
am 14. März 2012, 18:00:
Mitch Walking Elk ist indianischer Singer/Songwriter. Zur Leipziger Buchmesse ist seine Autobiographie „There will be no surrender – Ich ergebe mich nie“ auf Deutsch erschienen. Anlässlich des Karl May Jubiläumsjahres besucht er Hohenstein-Ernstthal, um dort sein Buch vorzustellen, ins Gespräch zu kommen und auch zu singen.
Zweisprachige Veranstaltung in englisch und deutsch
– In Kooperation mit dem Traumfänger-Verlag, http://www.traumfaenger-verlag.de/
Hohenstein-Ernstthal: Rathaus, Ratssaal, Altmarkt 41, 09337 Hohenstein-Ernstthal;

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Die Deutsch-Finnische Gesellschaft lädt ein

Lesung
Karin Kunz-Uusitalo
„Wanderin zwischen drei Welten“

13.03.2012 19.00 Uhr
Geschw. Molsberger – Buch- und Kunsthandlung
Steinweg 50 / 51
06110 Halle (Saale

und

14.03.2012 19.00 Uhr
Buchhaus am Markt
Breite Straße 43
06449 Aschersleben

Kindheit in der DDR, Entführung in die BRD und erwachsene Jahre in Finnland. Karin Kunz-Uusitalo erzählt in ihrem autobiographischen Roman „Wanderin zwischen drei Welten“ von Klischees, die an der Realität zerbrechen, von Ostalgie, die niemandem nützt und einem Leben, das nie schwarz-weiß, sondern stets sehr bunt war. „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ Als sie sich mit eigenen Augen davon überzeugen kann, dass Walter Ulbricht, Staatsratsvorsitzender der DDR, im Sommer 1961 dreist gelogen hat, ist Karin Kunz 19 Jahre alt, schon durch zwei Welten gewandert und steht kurz davor, nun in eine weitere aufzubrechen. Ihre erste Welt ist die DDR. Zum Leidwesen ihrer Großmutter, bei der sie aufwächst, entwickelt sich Karin zum begeisterten Jungen Pionier, die Kameradschaft, Singen und Marschieren liebt. Da verwundert es nicht, dass sie einen Kulturschock erlebt, als sie mit zwölf Jahren nach West- Deutschland, ihre zweite Welt, „entführt“ wird. Dort begeistert sich niemand für Freiheits- und Aufbaulieder und es zählt nicht, dass man Gruppenratsvorsitzende war und sogar einmal von Stalin geküsst wurde. Von ihrer Stiefmutter ebenso misstrauisch beäugt wie von ihren Mitschülern, muss sie sich im Wirtschaftswunderland erst zurechtfinden. Bei einer Ausbildung in England lernt sie ihren künftigen Mann kennen und folgt ihm 1963 nach Finnland, Welt Nummer drei. Abermals muss sie allerlei falsche Vorstellungen korrigieren, doch nach und nach wird das faszinierende Land im Norden Europas mit seinen eigenwilligen Bewohnern ihr zur Heimat. Die Autorin besticht durch Objektivität. Mit „Wanderin zwischen drei Welten“ gelingt ihr eine packende Reise durch die deutsche Nachkriegsgeschichte, auf der sie sich den kritischen Fragen stellt: Was war gut an der DDR? Woran haperte es im Westen? Was machen Ideologien aus Menschen? Erst in Finnland erhält sie eine Antwort darauf. Was sie in allen Welten bewahren kann, ist ihr Durchsetzungsvermögen und ihr loses Mundwerk. Mit souveränem Spott, dabei selbstkritisch und selbstironisch, nimmt die Autorin ihre Leser mit auf ihre Wanderung und beschert ihnen ungewöhnliche Erkenntnisse. So mag es erstaunen, dass das vielgepriesene finnische Bildungssystem starke Ähnlichkeiten mit dem der verblichenen DDR aufweist. Karin Kunz-Uusitalos Beschreibungen und Vergleiche sind pointiert, aber stets von einem Augenzwinkern zu begleitet.

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