Schlagwort-Archive: Finnland

Thementag Finnland

Im Rahmen der Ausstellung „Lebendige Vielfalt – hallesche Partnerstädte im Spiegel ihrer Gastgeschenke“ stellt sich am 19. Juli 2012 die Deutsch-Finnische Gesellschaft Sachsen-Anhalt e. V. / Halle vor.

Neben Verkaufsangeboten finnischer Produkte wie Likör, Bier, Süßigkeiten (u. a. Salzlakritze) kann sich der Finnland-Interessierte über die Arbeit des Vereins und auch über Reiseziele in Finnland informieren.
Dazu stehen Mitglieder des Vereins an beiden Tagen von 10.00 bis 17.30 Uhr im Stadtarchiv zur Verfügung.

Das Stadtarchiv lädt Sie dazu recht herzlich ein.

Stadtarchiv Halle
Rathausstraße 1
06100 Halle

http://www.stadtarchiv.halle.de

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Deutsch-Finnische Gesellschaft, Partnerstädte, Stadt International, Termine

Die Deutsch-Finnische Gesellschaft lädt ein

Am 25.05.2012 um 19.30 Uhr beginnt in der St. Pankratius – Kirche in Halle
Mötzlich (Willi-Dolgner-Straße 1, 06118 Halle) ein außergewöhnliches
Konzert. Freues Sie sich mit uns auf „Hyperborea“ eine Folk-Band aus
Finnland.

Hyperborea
wurde 2002 gegründet und besteht aus den vier talentierten und routinierten
Folkmusikern, die erfolgreich in vielen Gruppen und Produktionen gespielt
haben. Die Gruppe trat auf zahlreichen Festivals in Europa auf und machte
Tourneen in der Schweiz, Holland, Belgien, Estland und Irland. Sie spielen
die gesamte Breite der finnischen Volksmusik und arrangieren die Musik oft
auf moderne und Swing Art. Ebenfalls komponieren und spielen sie eigene
Musik. Ihre letzte CD „Semmosta“ ist 2006 erschienen.

Im Anschluss an das Konzert feiern wir in den Sommer. Viele Leckereien, ein
kleines Feuer und viele Gespräche sorgen dann für Kurzweil.

Herzlich Willkommen!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Deutsch-Finnische Gesellschaft, Partnerstädte, Termine

Die Deutsch-Finnische Gesellschaft lädt ein

Die Deutsch-Finnische Gesellschaft lädt ein

Ketsurat – sechs finnische Damen singen acapella

Karoliina Kantelinen
Nora Vaura
Salla Peltola
Tiina Savola
Kaarina Valovirta-Lahti
Annariitta Virta

„Ketsurat ist ein Vokalensemble, das singend ohne Vorurteile die Welt erforscht. Ketsurat ist eine fröhliche Gruppe, die ihre Zuhörer auf eine einzigartige Tonreise mitnimmt. Die Gruppe setzt sich zusammen aus sechs Frauenstimmen, Rhythmus und Bewegung. Die Lieder sind uns Geschichten, Erzählungen. Aus der finnischen Volksmusik findet man Schönheit und Elend, Sehnsucht und Falschheit, Leid und Boshaftigkeit. Bei diesen Stimmungen fühlen wir uns schon mehrere Jahre wohl. Doch müssen wir auch um die Ecke schauen und so sind Melodien mit ihren Erzählungen von weit her zu uns gekommen. Bei Ketsurat hört man die Vielstimmigkeit und das Spektrum des Tonfalls. In unserer Musik haben wir auch Platz für Instrumente, obwohl sie eine Nebenrolle spielen. Auch ein farbenreicher und visueller Auftritt ist ein wichtiger Teil des Ganzen. Der Name unserer Gruppe stammt aus Weißmeerkarelien. (Vienankarjala). Das Wort „Ketsura“ wird oft in den dortigen Joiks benutzt, die übrigens zu unserem Repertoire gehören. Das Wort bedeutet u.a. Mädchen, Frau, Mutter.“

Die sechs Sängerinnen haben alle „Chorvergangenheit“, sie haben in verschiedenen Chören gesungen. Die Gruppe existiert seit 2002. 2008 trat sie beim Nordischen Klang in Greifswald, beim Hafenfest in Hamburg und in der Seemannskirche auf. 2009 nahm sie in Hannover bei der á cappella-Woche teil, wobei der NDR eine Aufnahme machte.

2002 gewann die Gruppe den ersten Platz beim nationalen Gesangwettbewerb der Gruppen und 2004 die Weltmeisterschaft beim Wettbewerb des Kalevala Runen-Gesangs.

Zum Repertoire gehört finnische und internationale Musik, die auf Volksmusik basiert. Ebenfalls gehörten dazu eigene Kompositionen.

Am 27.03.2012. 18.30 Uhr in der Stefaniekirche zu Mehringen (bei Aschersleben)

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Deutsch-Finnische Gesellschaft, Termine

Die Deutsch-Finnische Gesellschaft lädt ein

Lesung
Karin Kunz-Uusitalo
„Wanderin zwischen drei Welten“

13.03.2012 19.00 Uhr
Geschw. Molsberger – Buch- und Kunsthandlung
Steinweg 50 / 51
06110 Halle (Saale

und

14.03.2012 19.00 Uhr
Buchhaus am Markt
Breite Straße 43
06449 Aschersleben

Kindheit in der DDR, Entführung in die BRD und erwachsene Jahre in Finnland. Karin Kunz-Uusitalo erzählt in ihrem autobiographischen Roman „Wanderin zwischen drei Welten“ von Klischees, die an der Realität zerbrechen, von Ostalgie, die niemandem nützt und einem Leben, das nie schwarz-weiß, sondern stets sehr bunt war. „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ Als sie sich mit eigenen Augen davon überzeugen kann, dass Walter Ulbricht, Staatsratsvorsitzender der DDR, im Sommer 1961 dreist gelogen hat, ist Karin Kunz 19 Jahre alt, schon durch zwei Welten gewandert und steht kurz davor, nun in eine weitere aufzubrechen. Ihre erste Welt ist die DDR. Zum Leidwesen ihrer Großmutter, bei der sie aufwächst, entwickelt sich Karin zum begeisterten Jungen Pionier, die Kameradschaft, Singen und Marschieren liebt. Da verwundert es nicht, dass sie einen Kulturschock erlebt, als sie mit zwölf Jahren nach West- Deutschland, ihre zweite Welt, „entführt“ wird. Dort begeistert sich niemand für Freiheits- und Aufbaulieder und es zählt nicht, dass man Gruppenratsvorsitzende war und sogar einmal von Stalin geküsst wurde. Von ihrer Stiefmutter ebenso misstrauisch beäugt wie von ihren Mitschülern, muss sie sich im Wirtschaftswunderland erst zurechtfinden. Bei einer Ausbildung in England lernt sie ihren künftigen Mann kennen und folgt ihm 1963 nach Finnland, Welt Nummer drei. Abermals muss sie allerlei falsche Vorstellungen korrigieren, doch nach und nach wird das faszinierende Land im Norden Europas mit seinen eigenwilligen Bewohnern ihr zur Heimat. Die Autorin besticht durch Objektivität. Mit „Wanderin zwischen drei Welten“ gelingt ihr eine packende Reise durch die deutsche Nachkriegsgeschichte, auf der sie sich den kritischen Fragen stellt: Was war gut an der DDR? Woran haperte es im Westen? Was machen Ideologien aus Menschen? Erst in Finnland erhält sie eine Antwort darauf. Was sie in allen Welten bewahren kann, ist ihr Durchsetzungsvermögen und ihr loses Mundwerk. Mit souveränem Spott, dabei selbstkritisch und selbstironisch, nimmt die Autorin ihre Leser mit auf ihre Wanderung und beschert ihnen ungewöhnliche Erkenntnisse. So mag es erstaunen, dass das vielgepriesene finnische Bildungssystem starke Ähnlichkeiten mit dem der verblichenen DDR aufweist. Karin Kunz-Uusitalos Beschreibungen und Vergleiche sind pointiert, aber stets von einem Augenzwinkern zu begleitet.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Deutsch-Finnische Gesellschaft, Termine