Monatsarchiv: April 2012

Ausstellungsempfehlung des U.S. Generalkonsulats Leipzig

Bis 5. Juni 2012: Wild Wild East I: Cowboys
Kennen Sie die Cowboys aus Thüringen? Oder die Indianer aus dem Spreewald? Was nur wenige wissen: Bereits zu Zeiten der DDR war der Osten ein heimlicher Wilder Westen. Die Ausstellungsreihe Wild Wild EAST will einen kaum beachteten Aspekt der jüngeren deutsch-deutschen Alltagskultur zeigen: die Welt derer, die sich in der DDR und in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung dem Traum vom Wilden Westen verschrieben haben.
Weltweit sind Cowboys und der Wilde Westen Symbole für Freiheit, Weite und Abenteuer, sind Traumbild einer anderen Lebenskultur: unabhängig, naturnah, männlich. Weniger bekannt ist, dass es auch in der DDR Cowboys und Cowgirls gab. Denn im real exisitierenden Sozialismus war offiziell kein Raum dafür. Der Wilde Westen war ein heimliches Hobby, getarnt und versteckt, eine subversive, widerständige Subkultur. Das änderte sich mit der Wende. Im Goldrush der Wiedervereinigung erfährt Ostdeutschland einen wahren Countryboom – der ganze Osten wird zum Wilden Westen.
Die Ausstellung erzählt Geschichten von den Lone-Some-Cowboys der DDR genauso wie von denen, die im “Wilden Westen” eine Gegenwelt zur heutigen Marktwirtschaft gefunden haben. Gezeigt werden Originale aus der Countryszene und dokumentarische Arbeiten von sieben jungen KünstlerInnen aus Deutschland und Amerika. Begleitend finden Filmaufführungen und Musikveranstaltungen statt.
Ort: Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, Karl-Tauchnitz-Straße 9-11, D-04107 Leipzig
Zeit: Di-Fr 14:00-19:00, Sa-So 12:00-18:00
Eintritt: GfZK-1, GfZK-2: 5€/3€, GfZK-1 + GfZK-2: 8€/4€, Jeden Mittwoch freier Eintritt.
Weitere Details: http://www.gfzk-leipzig.de/?p=813

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Internationale Woche der MLU

Hallesche Universität feiert Internationale Woche

Anfang Mai wird an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) weit über die Ländergrenzen hinaus geblickt: Vom 8. bis zum 10. Mai veranstaltet das Internationale Büro der MLU eine internationale Woche. Erstmals wird der 9. Mai zudem als lehrfreier „Dies Internationalis“ begangen. Auf dem Programm steht eine globale Themenpalette von Workshops über Sprachschnupperkurse bis hin zu Fachdiskussionen.
„Mit dem lehrfreien Dies Internationalis möchten wir allen Studierenden und Wissenschaftlern ermöglichen, am Programm der Internationalen Woche teilzunehmen“, sagt Dr. Manja Hussner, Leiterin des Internationalen Büros der MLU. Das umfassende Programm reicht von einem „Markt der internationalen Möglichkeiten“ über Workshops für internationale Studierende, Sprachschnupperkurse in Japanisch, Armenisch und Arabisch bis hin zu Diskussionen über EU-Forschung und die Einrichtung internationaler Studiengänge.

Warum deutsche Universitäten noch internationaler werden müssen, erläutert zum Auftakt der Woche am 8. Mai Dr. Christian Bode. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit ihm den ehemaligen Generalsekretär des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für den Eröffnungsvortrag gewinnen konnten“, sagt Hussner. Anschließend können sich Studierende und Lehrende der MLU zu diesem Thema im Rahmen der Podiumsdiskussion einbringen.

Am „Dies Internationalis“ können sich Studierende aus dem In- und Ausland, Alumni, Nachwuchswissenschaftler und Hochschullehrer auf verschiedenen Veranstaltungen zu internationalen Themen informieren und mit Experten austauschen. Zum Abschluss des Tages werden hallesche Studierende aus Syrien, Aserbaidschan, Polen, El Salvador, Deutschland, Bulgarien, Türkei und Indien zudem in der Mensa Harz einen internationalen Länderabend gestalten. Sie geben mit Bildern, Musik und Tänzen sowie mit kulinarischen Beiträgen Einblick in die Kulturen ihrer Heimatländer. Der Abend ist eine gemeinsame Veranstaltung des Internationalen Büros der MLU und des Studentenwerks Halle.

Zum Abschluss der Woche wird am 10. Mai in Anwesenheit der Regisseurinnen der Dokumentarfilm „Radioactivists – Protest in Japan seit Fukushima“ gezeigt. An diesem Tag werden auch die Gewinner des Erasmus-Fotowettbewerbs 2012 ausgezeichnet. Am Abend präsentiert das Unikino den Oscar-prämierten Film „Lost in Translation“. Das Career Center der MLU, das Studentenwerk Halle sowie Stiftungen, studentische Organisationen und weitere externe Gäste wirken an der Gestaltung der Internationalen Woche mit.
Das ausführliche Programm gibt es online unter http://www.international.uni-halle.de, weitere Informationen auch unter http://www.facebook.com/InternationalOfficeUniHalle.

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Die Deutsch-Französische Gesellschaft empfiehlt

Soeben erschienen ist das Buch „Süchtig nach Paris“ von Gertraude Clemenz-Kirsch, die die DFG auch schon bei sich zu einem Vortrag begrüßen konnten. Es bietet einen ganz eigenen Blick auf Orte und Personen dieser faszinierenden Stadt (Digsda-Verlag).

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