Monatsarchiv: März 2012

Die Deutsch-Finnische Gesellschaft lädt ein

Die Deutsch-Finnische Gesellschaft lädt ein

Ketsurat – sechs finnische Damen singen acapella

Karoliina Kantelinen
Nora Vaura
Salla Peltola
Tiina Savola
Kaarina Valovirta-Lahti
Annariitta Virta

„Ketsurat ist ein Vokalensemble, das singend ohne Vorurteile die Welt erforscht. Ketsurat ist eine fröhliche Gruppe, die ihre Zuhörer auf eine einzigartige Tonreise mitnimmt. Die Gruppe setzt sich zusammen aus sechs Frauenstimmen, Rhythmus und Bewegung. Die Lieder sind uns Geschichten, Erzählungen. Aus der finnischen Volksmusik findet man Schönheit und Elend, Sehnsucht und Falschheit, Leid und Boshaftigkeit. Bei diesen Stimmungen fühlen wir uns schon mehrere Jahre wohl. Doch müssen wir auch um die Ecke schauen und so sind Melodien mit ihren Erzählungen von weit her zu uns gekommen. Bei Ketsurat hört man die Vielstimmigkeit und das Spektrum des Tonfalls. In unserer Musik haben wir auch Platz für Instrumente, obwohl sie eine Nebenrolle spielen. Auch ein farbenreicher und visueller Auftritt ist ein wichtiger Teil des Ganzen. Der Name unserer Gruppe stammt aus Weißmeerkarelien. (Vienankarjala). Das Wort „Ketsura“ wird oft in den dortigen Joiks benutzt, die übrigens zu unserem Repertoire gehören. Das Wort bedeutet u.a. Mädchen, Frau, Mutter.“

Die sechs Sängerinnen haben alle „Chorvergangenheit“, sie haben in verschiedenen Chören gesungen. Die Gruppe existiert seit 2002. 2008 trat sie beim Nordischen Klang in Greifswald, beim Hafenfest in Hamburg und in der Seemannskirche auf. 2009 nahm sie in Hannover bei der á cappella-Woche teil, wobei der NDR eine Aufnahme machte.

2002 gewann die Gruppe den ersten Platz beim nationalen Gesangwettbewerb der Gruppen und 2004 die Weltmeisterschaft beim Wettbewerb des Kalevala Runen-Gesangs.

Zum Repertoire gehört finnische und internationale Musik, die auf Volksmusik basiert. Ebenfalls gehörten dazu eigene Kompositionen.

Am 27.03.2012. 18.30 Uhr in der Stefaniekirche zu Mehringen (bei Aschersleben)

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Literarische Alphabete: Peter Gizzi am 14.3.

Literarische Alphabete: Peter Gizzi
am 14. März 2012:
Peter Gizzi (Holyoke, Massachusetts, USA), einer der bedeutendsten zeitgenössischen amerikanischen Dichter, liest aus seinem ersten auf Deutsch erschienenen Band mit dem Titel Totsein ist gut in Amerika (luxbooks, 2012) und spricht mit Patrick Beck über Dichtung und Wirklichkeit; Zweisprachige Veranstaltung in englisch und deutsch
– in Kooperation mit luxbooks, http://www.luxbooks.de/
Dresden: Stadtmuseum Dresden, Wilsdruffer Straße 2, 01067 Dresden; http://www.museen-dresden.de/index.php?lang=de&node=termine&resartium=events&tempus=month&locus=stadtmuseum&event=872&reference=872_1201203142000

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Die Deutsch-Französische Gesellschaft lädt ein

Für Dienstag, den 13. 3. 2012 haben wir einen Vortrag von Herrn Hans-Dieter Schultz zum Thema „Der Adler über der Stadt oder die Spuren Napoleons in Halle (Saale) 1806-1813“ geplant und freuen uns, Sie dazu um 19.00 Uhr im Institut für Romanistik (Dachritzstraße 12, 2. Etage, Raum 222) begrüßen zu können.

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Mitch Walking Elk: Konzert, Lesung und Gespräch

Mitch Walking Elk: Konzert, Lesung und Gespräch
am 14. März 2012, 18:00:
Mitch Walking Elk ist indianischer Singer/Songwriter. Zur Leipziger Buchmesse ist seine Autobiographie „There will be no surrender – Ich ergebe mich nie“ auf Deutsch erschienen. Anlässlich des Karl May Jubiläumsjahres besucht er Hohenstein-Ernstthal, um dort sein Buch vorzustellen, ins Gespräch zu kommen und auch zu singen.
Zweisprachige Veranstaltung in englisch und deutsch
– In Kooperation mit dem Traumfänger-Verlag, http://www.traumfaenger-verlag.de/
Hohenstein-Ernstthal: Rathaus, Ratssaal, Altmarkt 41, 09337 Hohenstein-Ernstthal;

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Die Deutsch-Finnische Gesellschaft lädt ein

Lesung
Karin Kunz-Uusitalo
„Wanderin zwischen drei Welten“

13.03.2012 19.00 Uhr
Geschw. Molsberger – Buch- und Kunsthandlung
Steinweg 50 / 51
06110 Halle (Saale

und

14.03.2012 19.00 Uhr
Buchhaus am Markt
Breite Straße 43
06449 Aschersleben

Kindheit in der DDR, Entführung in die BRD und erwachsene Jahre in Finnland. Karin Kunz-Uusitalo erzählt in ihrem autobiographischen Roman „Wanderin zwischen drei Welten“ von Klischees, die an der Realität zerbrechen, von Ostalgie, die niemandem nützt und einem Leben, das nie schwarz-weiß, sondern stets sehr bunt war. „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ Als sie sich mit eigenen Augen davon überzeugen kann, dass Walter Ulbricht, Staatsratsvorsitzender der DDR, im Sommer 1961 dreist gelogen hat, ist Karin Kunz 19 Jahre alt, schon durch zwei Welten gewandert und steht kurz davor, nun in eine weitere aufzubrechen. Ihre erste Welt ist die DDR. Zum Leidwesen ihrer Großmutter, bei der sie aufwächst, entwickelt sich Karin zum begeisterten Jungen Pionier, die Kameradschaft, Singen und Marschieren liebt. Da verwundert es nicht, dass sie einen Kulturschock erlebt, als sie mit zwölf Jahren nach West- Deutschland, ihre zweite Welt, „entführt“ wird. Dort begeistert sich niemand für Freiheits- und Aufbaulieder und es zählt nicht, dass man Gruppenratsvorsitzende war und sogar einmal von Stalin geküsst wurde. Von ihrer Stiefmutter ebenso misstrauisch beäugt wie von ihren Mitschülern, muss sie sich im Wirtschaftswunderland erst zurechtfinden. Bei einer Ausbildung in England lernt sie ihren künftigen Mann kennen und folgt ihm 1963 nach Finnland, Welt Nummer drei. Abermals muss sie allerlei falsche Vorstellungen korrigieren, doch nach und nach wird das faszinierende Land im Norden Europas mit seinen eigenwilligen Bewohnern ihr zur Heimat. Die Autorin besticht durch Objektivität. Mit „Wanderin zwischen drei Welten“ gelingt ihr eine packende Reise durch die deutsche Nachkriegsgeschichte, auf der sie sich den kritischen Fragen stellt: Was war gut an der DDR? Woran haperte es im Westen? Was machen Ideologien aus Menschen? Erst in Finnland erhält sie eine Antwort darauf. Was sie in allen Welten bewahren kann, ist ihr Durchsetzungsvermögen und ihr loses Mundwerk. Mit souveränem Spott, dabei selbstkritisch und selbstironisch, nimmt die Autorin ihre Leser mit auf ihre Wanderung und beschert ihnen ungewöhnliche Erkenntnisse. So mag es erstaunen, dass das vielgepriesene finnische Bildungssystem starke Ähnlichkeiten mit dem der verblichenen DDR aufweist. Karin Kunz-Uusitalos Beschreibungen und Vergleiche sind pointiert, aber stets von einem Augenzwinkern zu begleitet.

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Die Freiwilligenagentur Halle lädt ein

Seminar am 5. März: Freiwilligendienste als besondere Unterstützungsform für Vereine und soziale Einrichtungen
Am Montag, 5. März 2012 findet in der Freiwilligen-Agentur eine Fortbildung zum Thema Freiwilligendienste statt. Interessierte aus Vereinen, Verbänden und Initiativen sind herzlich eingeladen.

Freiwilligendienste sind eine verbindliche Form des ehrenamtlichen Engagements und finden in vielfältigen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens statt. Neben den langjährigen positiven Erfahrungen mit Freiwilligendiensten für Jugendliche wie dem FSJ oder FÖJ gibt es seit einigen Jahren auch die Möglichkeit für Menschen über 27 Jahre, einen Freiwilligendienst zu leisten. Eine der neueren Formen ist beispielsweise der Bundesfreiwilligendienst oder der Freiwilligendienst aller Generatio-nen. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass es viele, gerade auch ältere Menschen gibt, die sich in einem organisierten Rahmen engagieren möchten. Für Vereine und Einrichtungen bietet der Einsatz von Freiwilligendienstlern eine wertvolle Unterstützung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeitsfelder.

Der Workshop bietet einen Überblick über unterschiedliche Freiwilligendienstformate und deren Möglichkeiten und Grenzen. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden folgende Fragen erörtert:
Welche Rahmenbedingungen müssen bei den verschiedenen Freiwilligendiensten beachtet werden?
Welche Tätigkeitsfelder bieten sich für einen Freiwilligendienst an?
Welcher Bedarf ergibt sich aus der täglichen Arbeit?
Die Veranstaltung findet von 18.00 bis 20.00 Uhr in der Freiwilligen-Agentur, Leipziger Str. 36 statt. Um eine Anmeldung bis 2. März 2012 wird gebeten unter 0345/200 28 10 oder per E-Mail an beratung@freiwilligen-agentur.de .

Der Workshop ist eine Kooperationsveranstaltung der Freiwilligen-Agentur und der Volkshochschule Halle.

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Das US Generalkonsulat Leipzig empfiehlt

Das US Generalkonsulat Leipzig empfiehlt
noch bis Ende März 2012: Imprints – Ausstellung von Laurel Lueders (New York)
Druckgrafik, Digitale Fotomontagen
Wernigerode: Rektoratsvilla Hochschule Harz; http://www.hs-harz.de/aktuelles7.html?&tx_ttnewstt_news=1190&cHash=349558efcc

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